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WIR BRINGEN ALLES ANS OHR
Mittwoch, 8. Juni 2016
FACT IS... HEUTE...18:00 UHR... MIT DAVID AEBISCHER...
Die Sendereihe "Fact is" durchleuchtet das Web. David Aebischer geht Themen nach, welche als gefestigtes Allgemeinwissen gelten. Dass dies durchaus auch mal falsch sein kann und es zu vielen Themen nicht so einfach ist wie man meint, erläutert er mit seinen Recherchen in der Sendung "Fact is..."jeden Mittwoch um 18 Uhr.
Einschalten lohnt sich. www.kaiseregg.ch
Dienstag, 13. Oktober 2015
Freitag, 4. Oktober 2013
Neu auch bei Radio Freiburg
Wir freuen uns, dass wir ab sofort auch bei Radio Freiburg zu hören sind mit den beiden Formaten
- Francois Blablat
- Mythe ù Fakte
Alles zu Radio Freiburg
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Alles zu Radio Freiburg
Montag, 11. Februar 2013
Donnerstag, 27. September 2012
Freitag, 1. Juni 2012
Konzertbericht: Sonisphere Festival 2012
Schönes Wetter, geile
Bands und Stromausfall
Am Mittwoch fand das
diesjährige Sonisphere Festival in Yverdon statt. Schon am Nachmittag um 15 Uhr
wurden die Tore geöffnet und tausende Metalfans aus der Schweiz, Frankreich,
Deutschland und sogar aus Spanien pilgerten in den Kanton Waadt.
In der glühenden Hitze machte
die Pagan-Metal Band Eluveitie den Auftakt. Allerdings durften sie nur
ca. eine halbe Stunde spielen. Danach gab sich schon die französische
Death-Metal Band Gojira die Ehre. Da passierte ein kleines Missgeschick:
Während den heftigen Gitarrenklängen war auf einmal nichts mehr zu hören. Hatte
jemand den Stecker raus gezogen oder gab es einen Stromausfall? Die Schuld lag
wohl an der Technik.
Das plötzliche Ausfallen der
Musik setzte sich bei der amerikanischen Band Mastodon fort. Immer
häufiger spielten die „Mastodudes“ wunderschöne Riffs, und zu hören war nichts.
Dies löste Verdruss und Ärger beim Publikum aus. Aber Mastodon liess sich nicht davon beirren
und spielte wie echte Profis einfach weiter. Hut ab für die vier Jungs aus
Amerika, aber ein lautes „Buuuh!“ für die Technik.
Bei Slayer waren die
technischen Schwierigkeiten glücklicherweise wieder behoben und die Thrash-Metaler
lieferten einen souveränen Auftritt. Um den Gig der kalifornischen Schlächter
zu beschreiben, braucht es nur zwei Worte: äusserst präzise.
Auch Motörhead war wie
immer grossartig. Die obligatorischen Worte des Frontmanns Lemmy „We are
Motörhead and we play fucking Rock’n’Roll“ durften natürlich auch nicht
fehlen.
Schliesslich kam der Hauptact
auf die Bühne: Metallica. Das ganze Black Album hatten sie im
Gepäck, da dies nun schon seit 20 Jahren besteht. Natürlich spielten sie auch
andere Klassiker. Schon der zweite Song war das legendäre Master of Puppets
und die Euphorie des Publikums, die dabei entstand, hielt das ganze Konzert an.
Mit Lasern, Feuerwerk und Ballons wurde die ganze Show aufgepeppt. Der
Frontmann James Hetfield bemerkte etwas, was dem Publikum schon lange aufgefallen
war: „It’s beautiful here, but it smells
bad!“. Vom Neuenburgersee kam nämlich ein fischiger Windhauch. Vielleicht war
dieser penetrierende Duft der Grund dafür, dass sich die vier Jungs beim Song Nothing
Else Matters verspielt haben. Ja, auch den Grossen unterläuft mal ein
kleiner Fehler, aber das macht sie nur umso sympathischer. Und die Freude des
Publikums konnte dadurch sowieso nicht gebremst werden.
Was allerdings dem
vollkommenen Glück im Wege stand, war die Wartezeit vor der Bar. Bis zu 30 Minuten
mussten die durstigen Zuschauer verweilen, um ein kühles Bier zu ergattern.
Letztendlich war das
Sonisphere 2012 ein gelungener Anlass, um den Festivalsommer einzuläuten.
Text: Janine Rufener, Bilder: Yannik Waeber
Dienstag, 15. Mai 2012
Konzertbericht: Judas Priest
Rocka Rolla oder die
klassische Heavy Metal Band
Bilder: Yannik Waeber
„The Boys are back in Town!“ am Samstagabend gab sich zuerst Thin Lizzy die Ehre,
als sie als Vorgruppe von Judas Priest dem Forum in Freiburg einheizten. Da
durfte auch der irische Volkssong Whiskey in the Jar nicht fehlen.
Danach kamen Judas Priest mit
ihrer Nieten- und Lederkluft auf die Bühne. Das faszinierendste an den fünf
Briten ist, dass sie eigentlich schon zum alten Eisen gehören. Und dennoch sind
sie nicht von der Metal-Szene wegzudenken, wie Rob Halford selber sagt: „We are
a very classical Heavy Metal Band!“
Mit Songs wie Breaking the
Law und Nightcrawler schaffen es die Altmetaler immer noch, das
Publikum zum Kopfschütteln zu animieren. Da verzeiht man den Herren auch, dass
sie sich fast nicht bewegen. Schliesslich feierte der Leadsänger seinen 60.
Geburtstag im vergangenen Jahr. Was an Bewegung fehlt, machen Judas Priest mit
exaktem Spiel wieder wett: Harte Gitarrenklänge, dröhnendes Schlagzeug und die
Stimme von Mister Halford, welche die hohen Tonlagen immer noch trifft, tragen
zu einem gelungen Abend bei.
Dem Schlagzeuger Scott Travis
scheint es allerdings etwas langweilig an seinem Instrument zu sein: Nicht nur
beim Schlagzeugsolo schleudert er seine Stöcke in die Höhe und fängt sie dann
mit Leichtigkeit wieder auf, sondern durch den ganzen Gig hindurch präsentiert
er dieses Kunststück.
Fast zeitgleich wirbelt er dabei den anderen Stock ganz
verspielt in der Hand herum und dies macht er, während er den Anfang vom legendären
Song Painkiller spielt.
Die Bühnenshow ist allerdings
gleich wie die letzten drei Mal, als sie die Schweiz besuchten: Bei Hell
Bent for Leather fährt Rob Halford mit dem Motorrad auf die Bühne. Auch das
Vor- und Nachsingen mit dem Publikum und die Schweizerflagge auf dem Rücken,
kennen die treuen Fans schon. An dieser Stelle muss aber bemerkt werden, dass
die ganze Show mit vielen Lasern und Nebelmaschinen aufgemotzt wurde.
Schliesslich endet das
musikalisch gute, aber an Bewegung mangelnde Konzert mit dem Song Living
after Midnight.
Bild: Yannik Waeber
Fazit: Die alten Herren haben
die Metal Szene sehr geprägt und jeder, der gerne richtigen Heavy Metal hört,
sollte Judas Priest live sehen. Und wer sie nicht mag, dem sollte noch gesagt
sein: Rob Halford ist nicht nur ein klasse Sänger, sondern er ist auch der
erste Metal-Sänger, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte.
Schon nur deswegen hat Judas Priest unsere Anerkennung verdient.
Janine Rufener
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